Erkenntnisse des Tages waren die kleinen und großen Ansichten, die stets ganz vorn im Zimmer entstanden, die eine Filterung des unendlichen Leerstoffes eines Tages überstanden haben – die (Un)wörter und Indexbilder der Woche also.
„Kannst du mir erklären, was du gerade kaust, Dennis?“ (Ethik)
“I sink, we can't speak to the teacher like that!” (Englisch, Felix K. in Titanic-Stimmung)
Aquakultur als Altar-Native (Geo, Marco)
„Übrigens wäre es mir nach der BeLF ein Leichtes, die Sitzordnung am Freitag festzustellen.“ (Mathe)
„Und was meinst du, Frau H.?“ (Frau M. erfindet die halbpersönliche Anrede neu)
Dienstag, 26.6.
„An die 50 Mann haben sich da gekloppt. Naja...“ (Biologie, Kristin ist abgehärtet)
„Die machen den Regenwald kaputt! Was können wir dagegen tun?“ – „Krombacher kaufen!“ (GK, Dennis)
„Da kommt ein großes Blasen auf – — ich meinte WIND!“ (GK)
„Die Fabrik in der Luft – und wenn sie runterkracht, haben wir Kartoffelbrei.“ (GK, contra Versiegelung von Ackerflächen)
Mittwoch, 27.6.
Alltagsgegenstände in Kegelstumpf-Form: Halskrause (Mathe, Felix M.)
„Jetzt rechne ich schon 27 durch 9 und wundere mich, dass glatt 3,0 rauskommt!“ (Chemie, Wunderwerk Taschenrechner)
Donnerstag, 28.6.
„Ihr könnt nicht alles aufschreiben! Ich gebe nur 16 Punkte und keine 30!“ (Geschichte, nach der LK)
der Umkehrbär (Chemie, Susanne R.)
VSO2:VO2 = 1:11 (Chemie, Susanne R. versteht unter ‚Luft im Überschuss‘ etwas mehr als 1:1,1)
(Chemie, Susanne R. hat wohl nen schlechten Tag)
(Chemie, Felix M.)
„Die Aufrissebene, das bin ich!“ (Mathe)
„Nehmen wir nun diese Bank und stellen wir uns weiter vor, sie sei quadratisch...“ (Mathe)
„Was machen die Enten bei der Balz?“ – „Quäääääk!“ (Biologie, Schnitzel)
Schein-Putzen und Schein-Kampf (Biologie)
„Wenn der Essen sieht, dann schwitzt der.“ (Biologie, Felix K. und der Pawlowsche Hund)
„Na, Ovid hat das nicht so bescheuert vorgelesen.“ (Latein)
„Ich bin ein Gewinner der Globalisierung. Ohne wüsste ich gar nicht, über was ich jetzt reden sollte.“ (GK)
„Was ist Frieden?“ – „1,2 Prozent.“ (GK, Eigenmist)
„Betrachte diesen Satz als Thema eines zweistündigen Aufsatzes. Was fällt dir jetzt dazu ein?“ (GK, in Bezug auf Röbi)
„Fräulein – — — äh, du sitzt an der falschen Stelle!“ (GK)
„Aber eine Giraffe weiß gar nicht, wie gut ein kühles Bier schmeckt. Stimmts, Herr Knabe? Ich rede über Bier und er passt plötzlich auf.“ (GK)
„Die Amerikaner entwickelten für eine Million Dollar einen Kuli, der im All schreibt. Die Russen benutzen einfach einen Bleistift.“ (GK)
Freitag, 29.6.
„Beifisch sind Sachen, die nicht mitgefischt werden sollen, Schildkröten, Tunfische, Wale...“ (Geo, Marco – so ein Blauwal verfängt sich schon mal in so einem kleinen Fischernetz...)
„Und so gibt es genug Netze, die durch die Kante treiben und keiner weiß, wo die sind...“ (Geo, Marco)
Kaveljar (Geo, Marcos elegantes Kofferwort zwischen Kabeljau und Kaviar)
Manganknallen (Geo, irgendein Knallkopf)
„Warum habt ihr das weggelassen?“ – „Hab noch nie was davon gehört...“ (Geo, Schnitzel)
(Zitat) „Autorenintention: Man soll jedem einmal den Kamm leihen, der ihn braucht.“ (Deusch)
„Gregor, nicht das du umkippst, den Kopf aufschlägst und –“ KRACK! (Deutsch, Dennis)
„Schlagzeile in der Zeitung: Schüler machen in einer Stunde zwei Stühle kaputt – bisher.“ (Deutsch)
„Patrick, eine 3!“ – „Boahhh!“ – „Einrahmen und an die Wand hängen!“ (Deutsch)
Die Erkenntnisse des Tages sind zu einem Ende gekommen – aber ich mache weiter! Die tollste Zitate der Woche werden ab sofort auf der Seite „Leermeinungen“ veröffentlicht. Also, man sieht sich!